30 Operationen am Tag

Die katholische St. Paulus Gesellschaft begrüßt Schüler und Schülerinnen der Martin-Luther-King-Gesamtschule hinter den Kulissen des St. Johannes-Hospitals.

Die Jugendlichen der Martin-Luther-King-Gesamtschule müssen die Straßenkleidung tauschen, bevor sie in den OP-Bereich kommen. Dort haben alle Türen anstelle von einfachen Nummern Städtenamen. Die Nachwuchsreporter und -reporterinnen beobachten hier eine Hybrid-Operation.

Einen exklusiven Blick hinter die Kulissen eines Krankenhauses durften Schülerinnen und Schüler der Martin-Luther-King-Gesamtschule werfen. Newsdate-Partner Katholische St. Paulus Gesellschaft hat es möglich gemacht.
Die Jugendlichen besuchten einen Operationssaal im St. Johannes-Hospital und erfuhren, wie die Aufgaben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind. So begleiten die ATA und OTA (Anästhesietechnische und Operationstechnische Assistenten) die Patientinnen und Patienten durch den gesamten Prozess der Narkose und betreuen sie vor, während und nach der Operation. Aber die Schülerinnen und Schüler erfuhren auch, warum es sich lohnt, im Krankenhaus ein Praktikum zu machen, um die unterschiedlichen Berufe und Karrieremöglichkeiten kennen zu lernen.

Von Melissa Aysel, Lor Farhat und Thijeshan Parthipan
Wir waren zu Besuch im Johannes-Hospital in Dortmund und bekamen dort eine Führung durch den OP-Bereich, den Besucher normalerweise nicht betreten dürfen.
Nachdem Gudula Stroetzel von der Unternehmenskommunikation uns abgeholt hatte, ging es direkt zu einer Umkleidekabine, wo wir von der OP-Mitarbeiterin Claudia empfangen wurden. Wir mussten unsere Straßenkleidung tauschen. Von hier aus gelangten wir dann in den OP-Bereich, in dem alle Türen anstelle von einfachen Nummern Städtenamen haben, in deren Richtung die Fenster zeigen. Das gefällt nicht nur den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sondern auch den Patientinnen und Patienten, wenn sie in den OP kommen.

80 Mitarbeitende im OP
Tim, der auch im OP-Bereich arbeitet, zeigte und erklärte uns die Räume und einige Geräte. Wir erfuhren, dass es im Johannes-Hospital zehn Operationstische gibt, an denen etwa 30 Operationen am Tag durchgeführt werden, an denen jeweils sechs Personen teilnehmen.
Insgesamt arbeiten ca. 60-80 Personen im OP-Bereich. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen zwei Aufenthaltsräume zur Verfügung. Außerdem hat jede Abteilung hier ihr eigenes Lager für die medizinischen Geräte. Im Lager der Kardio-Abteilung durften wir eine OP-Säge in die Hand nehmen.

Hybrid-Operation
Während unseres Besuchs wurde in einem der Operationssäle eine sogenannte Hybrid-OP durchgeführt. Dabei arbeiten verschiedene Abteilungen, hier Gefäßchirurgie und Radiologie, zusammen. Diese Hybrid -OPs werden in Räumen mit vielen technischen Geräten durchgeführt.
Uns hat die Führung sehr gefallen und wir fanden es spannend, Informationen über das Krankenhaus zu erfahren, die wir zuvor nicht wussten.

Praktikum möglich
Schülerinnen und Schüler, die sich für ein Praktikum interessieren, berät Praktikantenkoordinatorin Hanna-Rieke Voß (hanna-rieke.voss@joho-dortmund.de).

Ein OP-Team zeigt den Jugendlichen aus der Martin-Luther-King-Gesamtschule den OP-Bereich im St. Johannes-Hospital.


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